Was ist der „Tampondruck" ?

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Was ist der „Tampondruck" ?

Wir erklären „Tampondruck" einfach

1. Was ist mit diesem Druckverfahren gemeint?

2. Wer hat’s erfunden?

3. Merkmale des Tampondrucks

4. Das Druckverfahren einfach erklärt


Wenn Sie näher an Ihren Kunden mit einem Werbeartikel dran sein möchten, kommen Sie um runde Flächen nicht herum. Sie meinen, dass sei ein Problem? Weit gefehlt, denn dank Tampondruck kann dies bewerkstelligt werden. Lernen Sie in diesem Blogbeitrag die Funktion dieses Tiefdruckverfahrens kennen und lassen Sie Werbemittel24.com aus Ihren Fragezeichen leicht verständliche Antworten bilden.


Tampondruck – was ist das

und welche Werbegeschenke werden damit bedruckt?

Haben Sie sich schon einmal, gefragt wie runde Werbeartikel wie Bälle oder andere gewölbte Formen aus der Kategorie Sport, Spiel, Freizeit sowie kleinste Werbeartikel wie Schlüsselanhänger oder Flaschenöffner bedruckt werden? Es ist der Tampondruck, der sich zum wahren Alleskönner-Druckverfahren für die kleinsten und kuriosesten Druckflächen entwickelt hat. Denn wo sich runde Formen in Werbegeschenken wieder finden, sind Sie bzw. Ihr Aufdruck näher am Menschen. Diese Erkenntnis ist auf den Mutterleib zurückzuführen. So spiegeln runde Formen diesen Fakt wider und sind daher beliebte Werbepräsente.


Tampondruck – wer hat’s erfunden?

Dank dem Tampondruck, kommt ihre Werbeanbringung bestens zur Geltung und wird wahrgenommen! Hervor brachte diese Technik, welche aus dem Decaicierverfahren entstand, der Graveurmeister Wilfried Phillipp, welcher 1970 erstmalig seine Tampondruckmaschine auf der Hannover Messe präsentierte und auf eine große Resonanz damit stieß.


Welche Merkmale weist der Tampondruck auf?

Der Tampondruck gehört zu den Tiefdruckvarianten, die sich dadurch auszeichnet, dass ein flexibler Druckkörper (Silikonkautschuk) in verschiedensten Variationen bedrucken kann. Genau diese Verformbarkeit ist sein Geheimnis. Aufgrund das die Druckform sich dem Bedruckstoff, wie einem Tennisball, Kinderspielzeug oder ähnlichen kleinen Streuartikel, anschmiegt, ermöglicht diese Eigenschaft den Aufdruck. Unter genauer Betrachtung kann man die Merkmale des Tampondrucks ausmachen. Die Druckresultate weisen Raster mit geringer Feinheit sowie Strichzeichnungen auf. Schon ab 0,2 mm Linienstärke kann der Tampondruck eingesetzt werden und sowohl auf lackierten Untergründen als auch auf Glas, Keramik, Gummi, Leder, Metall oder Kunstoffen angewendet werden.


Der Druckvorgang des Tampondrucks einfach erklärt

Unsere schematische Grafik zeigt den Druckvorgang des Tampondrucks. Wie so oft steht am Anfang eine Druckvorlage mit dem jeweiligen Druckmotiv (Ihre Werbeanbringung). Dies bietet die Grundlage für die Herstellung der Druckplatte (dem so genannten Klischee).


A Im nächsten Schritt wird das Klischee auf der Druckmaschine befestigt und Farbe darauf aufgetragen.
A+B Das bewegende Klischee, sorgt nun dafür, dass mittels Rakel alle Vertiefungen, die die zu färbenden Stellen bilden, mit Farbe benetzt sind.
C+D Der elastische Tampon nimmt diese zu färbenden Stellen auf und gibt sie auf dem jeweiligen Werbeartikel (Bedruckstoff) wieder ab. Ihre Werbeanbringung wird dank des elastischen Silikons, des Tampons, auf den gewölbten Oberflächen eines beispielsweise Tischtennisballs, optimal widergegeben.


Druckvorgang des Tampondrucks einfach erklärt


Ihr Werbemittel24.com-Team


Quellen:

Böhringer, J., Bühler, P. & Schlaich, P. (2011). Kompendium der Mediengestaltung: Produktion und Technik für Digital- und Printmedien (X.media.press): Bd. II (5. Aufl. 2011 Aufl.). Springer.

Wikipedia-Autoren. (2004, 2. September). Tampondruck. https://de.wikipedia.org/wiki/Tampondruck. Abgerufen am 11. April 2022, von https://de.wikipedia.org/wiki/Tampondruck